Social Media Marketing beginnt nicht beim fertigen Produkt

Aus Angst Entwicklungsvorsprung zu verlieren, werden in den Sozialen Medien oft nur Produkte im Einsatz gezeigt. Das Interesse beim Kunden lässt sich jedoch steigern, wenn die Information schon früher beginnt.

Auf Facebook und Co. laufen Produktwerbungen rauf und runter. Meist handelt es sich dabei um fertige Produkte, die im Einsatz gezeigt werden. Das ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Gerade die sozialen Medien eignen sich dazu, den Kunden und Interessenten schon viel früher mit einzubeziehen. Einblicke in die Produktentstehung, die beteiligten Personen und Bereiche sind für potentielle Kunden interessant und vertiefen die Beziehung.

Die Einwände dagegen sind groß. Entwicklungsvorsprung geht verloren, Nachahmer werden auf den Plan gerufen, der Markeintritt kann nicht eingehalten werden und andere Kontras führen dazu, dass es kaum zu Veröffentlichungen kommt. Allerdings ist der Blickwinkel der entscheidende Punkt. Geheimnisse und Vorteile müssen nicht preisgegeben werden. Aber es gibt eine Menge Möglichkeiten, hier dennoch Interessantes zu posten. Interviews, Mitarbeiterfotos am Arbeitsplatz, Broschüren- oder Filmausschnitte, Fotos von Teambesprechungen, Anwendungsfelder anreißen usw. Das ähnelt der Geburt eines Babys. Das Interesse steigt von Monat zu Monat und bei der Entbindung sind alle gemeinsam stolz.

Die frühzeitige Einbeziehung der Sozialen Medien bei der Produktentstehung steigert die Chance, dass neue Interessenten zu Käufern werden. Das sollte sich ein Unternehmen nicht entgehen lassen. Potentielle Neukunden erhalten die Information, hier kommt etwas, das auch für mich interessant sein kann. So kann er sich entscheiden, ob er die Produktentstehung abwartet und den Kauf verschiebt. Je teurer oder neuartiger ein Produkt ist, umso eher trifft diese Situation zu. Durch die Sozialen Medien können in kurzer Zeit weitaus mehr Personen erreicht werden, als es mit der Homepage möglich ist. Daher sollte es eine attraktive Möglichkeit für das Marketing sein, darüber die Zielgruppe zu erreichen.

Success Stories als Teil des strategischen Marketings

Gut gemachte Success Stories haben nichts mit Selbstbeweihräucherung zu tun, sondern können zur Visitenkarte des Unternehmens werden. Aspekte daraus eignen sich für die Kommunikation in Social Media.

In einer Success Story wird beschrieben, wie das eigene Produkt oder Dienstleistung bei einem speziellen Kunden mit Erfolg eingesetzt wird. Meistens kommen Hersteller und Kunde zu Wort und es wird beschrieben, wie das Produkt funktioniert und wo es eingesetzt wird. Oftmals wird geschildert, wie es sich von anderen Herstellern unterscheidet und wie es zur Entscheidung dazu kam.

Für potenzielle Interessenten ist ein solcher Bericht sehr interessant. Hier sind praxisnahe Informationen enthalten, die möglicherweise eine Kaufentscheidung positiv beeinflussen. Wenn in der Success Story das Produkt sachlich beschrieben und auf Superlative verzichtet wird, dann eignet sie sich ebenfalls für die PR-Arbeit. Wenn es zur Thematik passt, sind auch Veröffentlichungen in Fachmedien oder Tageszeitungen möglich. Diese Werbewirkung ist nicht zu unterschätzen.

Auch in den Sozialen Netzwerken lassen sich Success Stories gut vermarkten. Zitate daraus, Bilder, Videos, Interviews oder Produktdetails können unterschiedlich aufbereitet und verbreitet werden. Die Verlinkung zur Homepage sollte nicht fehlen. Die Firma, über die man berichtet, muss den Text jedoch freigeben. Success Stories sollten Bestandteil der strategischen Marketingplanung sein. Damit lassen sich Kunden auf unterschiedliche Weise ansprechen und es kann ein gewünschtes Bild des Unternehmens vermittelt werden.

PR: Welche Unterlagen gehören in eine Pressemappe?

Wenn Journalisten Informationen über ein Unternehmen suchen, muss die Marketingabteilung schnell reagieren können. Eine Pressemappe sollte auf der Homepage abrufbereit stehen. Kostenloses Whitepaper zum Download.

Zu einer guten Marketingarbeit gehört die Beziehungspflege zu Journalisten. Ein Artikel über das eigene Unternehmen in der Presse ist eine gute Werbung. Das Zielpublikum wird direkt von unabhängiger Seite angesprochen. Um den Journalisten die Arbeit zu erleichtern, sollte eine Pressemappe jederzeit abrufbereit sein. Eine Musterpressemappe steht hier zum kostenlosen Download bereit http://jonathansander-marketing.com/pressemappe-beispiel-zum-kostenlosen-download Diese Unterlagen gehören in die Mappe:

Deckblatt

Hier stehen der Firmenname, Logo, Ansprechpartner der eigenen Firma mit Adresse und Kontaktdaten. Falls ein Pressevertreter die Mappe anfordert, stehen hier dessen Name und der Name der Zeitschrift/Sender/o.ä. Ein gutes Bild in guter Auflösung kann ebenfalls integriert werden. Das Deckblatt soll Lust auf weitere Informationen wecken.

Kurzübersicht mit Fakten

Hier sollte der Journalist alles Wichtige über das Unternehmen finden. In Kurzform sollten alle Daten übersichtlich auf einer Seite präsentiert werden. Dazu gehören die Kurzpräsentation des Unternehmens auf ca. 5 Zeilen, Angaben zum Umsatz und der Mitarbeiterzahl als Diagramm, wichtigste Meilensteine oder Produkte als Chart und ein Bild des wichtigsten Produkts mit wenigen Fakten und einer Kurzbeschreibung.

Presseartikel

Maximal 8-10 Presseartikel sollten im Anschluss zu finden sein. Die Sortierung erfolgt nach Aktualität und Priorität. Falls Bilder vorhanden sind, sollten diese enthalten sein und Informationen zum Download mit Beschriftung und evtl. QR-Code enthalten sein.

Weitere Unterlagen

Dazu gehört eine Übersicht mit den Produkten des Unternehmens. Bilder sollten eindeutig beschriftet sein und der Downloadort mit angegeben werden. Ausgewählte Broschüren, ein Datenstick mit Bildern, Artikeln oder Videos kann ebenfalls mit dazu gepackt werden. Wichtig ist, dass alle Unterlagen online bereitstehen. Ein Ansprechpartner mit allen Kontaktdaten muss der Journalist leicht finden können.

Ein gut zu findender Pressebereich auf der Homepage erleichtert dem Journalisten die Arbeit. Wenn er schnell News und Informationen findet, steigt auch die Bereitschaft, über das Unternehmen zu berichten.

Public Relations: Tolles Produkt, aber keiner kauft es

Da hat man ein tolles Produkt entwickelt, aber die Nachfrage bleibt trotz Marketing Anstrengungen aus. Warum? Diese Frage beschäftigt so manchen Unternehmer. Jetzt wird es Zeit, über PR nachzudenken.

Broschüren, Internetauftritt, Social Media Maßnahmen, Newsletter – diese Marketingmaßnahmen sind bekannt und werden in größerem oder kleineren Stil unternommen. Doch ein genauso wichtiger Baustein ist die PR und hiervor schrecken viele zurück. Hemmungen im Umgang mit der Presse oder schlicht und ergreifend Unkenntnis führen dazu, dass diese Arbeit nicht angepackt wird.

Wie soll jedoch ein potentieller Kunde erfahren, dass es ein gutes Produkt gibt? Google AdWords, Anzeigen in Zeitschriften oder auf Branchenseiten im Internet sind ein möglicher Weg. Gute Pressearbeit kann jedoch eine weitaus höhere Werbewirkung erzielen. Umgekehrt kann eine schlechte Pressearbeit sehr viel kaputt machen. Eine gute Vorbereitung ist wichtig.

Recherche steht an erster Stelle: Wo sitzen meine Interessenten und was lesen sie – in Print und Online? Welcher Schreibstil wird verwendet? Welche Nachrichtenportale bedienen die Zielgruppe? Eine tabellarische Übersicht mit ersten Adressen der Magazine und Ansprechpartner der Redaktionen sollte das erste Ergebnis sein.

Als nächstes sollten Presseberichte vorbereitet werden, die man Redaktionen anbieten kann. Hierzu eignen sich Kunden- oder Anwendungsbeispiele der Produkte. Es sollte informativ und unterhaltsam sein. Eine reine Nennung der Features oder Erklärung von technischen Details ist nicht für jedes Magazin von Interesse. Eine interessante Überschrift ist der Dreh- und Angelpunkt und entscheidet darüber, ob der Redakteur den Artikel aufnimmt. In der Kürze liegt die Würze und der Bericht sollte nicht zu lange ausfallen. Ein Bild oder Video dazu ist vorteilhaft.

Dann kommt die spannende Phase, denn jetzt beginnt die Kontaktaufnahme zu den Redakteuren. Nicht immer ist ein Telefonat erwünscht. Falls man einen Ansprechpartner erreicht, sollte man in einer Minute erklären können, welchen Artikel man anbieten möchte. Besser ist die schriftliche Kontaktaufnahme per Mail. Ein kurzes Anschreiben, Nennung der Artikelüberschrift und die Anlage des Artikels reichen aus. Oftmals erhält man keine Absage, bei einer Veröffentlichung hingegen wird meist eine Leseprobe als Link oder als Probeexemplar zugeschickt.

Marketing oder Social Media, mein Chef und andere Katastrophen

Social Media ist das Schlagwort, das so manchen Marketing Verantwortlichen auch erschlagen kann. Perfektionismus und allzeitige Verfügbarkeit auf allen Kanälen ist die Erwartung, die kaum zu erfüllen ist. Autor Jonathan Sander gibt einen Rundum-Blick und wertvolle Alltagstipps.

Hat es Sie auch erwischt? Wird von Ihnen erwartet, dass Sie in Ihrem Unternehmen Social Media „machen“? Wenn Sie über eine gut gefüllte Marketingkasse verfügen, dann ist das kein Problem. Wenn nicht, dann Prost Mahlzeit! Wir alle kennen die perfekten, lustigen Bilder und Videos, die über Kanäle wie Youtube und Facebook laufen. Gute Kampagnen, die sich viral millionenfach verbreiten, kosten viel Geld.

Kann Social-Media-Marketing nur gut sein, wenn man viel Geld zur Verfügung hat? Crossover-Marketing zeigt einen Weg, wie auch mit kleiner Kasse viel in der Online-Welt erreicht werden kann. Schritt für Schritt werden die einzelnen Kanäle beleuchtet und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Alltagsbeispiele mit dem „Chef“ zeigen unterhaltsam, wie die Umsetzung in der Realität oftmals aussieht und wie man es besser nicht machen sollte …

CROSSOVER Marketing als strategische Ausrichtung

Gutes Marketing kann Unternehmen eine Menge Erfolg bescheren. In mittelständischen Firmen wird es meist stiefmütterlich nebenher erledigt, weil Zeit und Geld fehlen. Crossover Marketing ist keine Schnellkultur, sondern berücksichtigt verschiedene Handlungsfelder.

Über große Marketingbudgets verfügen am ehesten Unternehmen, die schon erfolgreich am Markt sind. Millionen für Marketingausgaben werden eingeplant und es zahlt sich am Ende aus. Bei kleineren Unternehmen sind die Budgets eher gut überschaubar. Zeit und Geld wird an produktiver Stelle eingesetzt und dazu zählt das Marketing nicht. Verständlich aber auch sinnvoll?

Gerade wenn das Geld knapp ist und die Zeit sehr effizient für Marketingmaßnahmen genutzt werden muss, ist die richtige Ausrichtung entscheidend. CROSSOVER MARKETING wie es von Autor Jonathan Sander beschrieben wird, richtet den Blick auf die wichtigen Fragen. Social Media ist notwendig, muss aber im Kontext der Unternehmensausrichtung passieren. Die Grundlagen müssen vorhanden sein, um dann schrittweise weiter Kanäle zu bearbeiten. Als Basis wird u.a. eine klare Kommunikation des Kundennutzens der Produkte bzw. Firma genannt. Eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, aber bereits hier wird es auf vielen Homepages schwammig.

Social Media Kanäle sollen bei CROSSOVER MARKETING nicht einfach gestartet werden, um dabei zu sein. Im Gegenteil wird es nur dann empfohlen, wenn auch eine aktive und begeisterte Bearbeitung garantiert werden kann. Der Kunde wird sonst nicht wiederkehren, wenn der letzte Beitrag Monate zurück liegt. Alle Maßnahmen sind stets auf die Unternehmensstrategie auszurichten. Gutes Marketing, das mehrere Felder bearbeitet erfolgt nicht von heute auf morgen, sondern braucht Zeit. Das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Feldern ist strategisch zu betrachten und befruchtet sich bei guter Bearbeitung gegenseitig.